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International Featured Standard Logistics

Transport und Lagerung von Lebensmitteln und ihren Rohstoffen bergen Risiken für die Qualität, z.B. Kontamination oder Nicht-Einhaltung der Kühlkette.

Der IFS Logistics, erstmalig veröffentlicht in 2006, ist anwendbar auf Unternehmen, die logistische Dienstleistungen für bereits primär verpackte Produkte (Food und Non-Food) anbieten.
Ausgeschlossen sind Einkaufstätigkeiten mit Einfluss auf die Produktqualität ( IFS Broker) und Lebensmittel be-/verarbeitende Tätigkeiten.

Die neue Version 2.1, gültig ab März 2014, eröffnet Logistik Unternehmen, die zugleich Handelsdienstleistungen anbieten (Import / Einkauf / Verkauf der Ware), also Eigentümer der gelagerten / transportierten Ware sind, die Möglichkeit, ein Kombi-Audit IFS Logistics/Broker durchzuführen. Wird kein Kombiaudit gewählt, ist folgender Hinweis im Zertifikat verpflichtend: „Handelsaktivitäten sind nicht eingeschlossen.“

Der IFS Logistics 2.1 übernimmt das Gliederungssystem des IFS Food 6 in sechs Kapiteln mit den generellen Anforderungen, die auch für logistische Tätigkeiten anwendbar sind. Auch das neue Kapitel 6 zu Food Defense gehört dazu. Die speziellen Anforderungen an Logistik Betriebe befinden sich allein in Kapitel 4. Insgesamt ist der Anforderungskatalog deutlich umfangreicher als der des Logistic 1. Die übliche Auditdauer ist 1 Tag.
Das Zertifizierungsintervall ist einheitlich auf 1 Jahr festgelegt.

Unternehmen, die beispielsweise die folgenden Dienstleistungen anbieten, können sich gemäß IFS Logistics auditieren und zertifizieren lassen:

  • Transport (alle Transportmittel, z.B. LKW, Bahn, Schiff)

  • Verpackung primär verpackter Ware (z.B. Palettieren)

  • Lagerung; Be- und Entladen; Versand

  • Transport und Lagerung von Paletten, Bag-in-Box-Systemen

  • Lagerung / Transport bestimmter unverpackter Ware wie Schlachtkörper, Bulk Transporte in Tankwagen (Schüttgut (z.B. Getreide) Flüssigkeiten (z.B. Milch, Glucosesirup)).

Der Zertifizierungsbereich beschreibt die logistischen Aktivitäten des Unternehmens (inkl. Art des Transportes / der Lagerung) und die gehandhabte/n Produktgruppe/n (z.B. Fleischprodukte nebst den jeweils zutreffenden Produkt-Scopes nach IFS Food / HPC) sowie die Bedingungen (z. B. gekühlt, gefroren, Umgebungstemperatur etc.).

Ebenso wie bei dem IFS Food überprüfen und bewerten ausschließlich IFS-akkreditierte Zertifizierungsstellen und Auditoren nach den einheitlichen Kriterien des DIN EN ISO/IEC 17065 basierten Standards. So werden Auditergebnisse vergleichbar, Kosten gespart und die Lieferkette transparent.

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