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< Fleischhandelsagenturen: Festlegung auf unangekündigte Systemaudits
23.12.2015 17:57 Alter: 4 yrs

Einführung von unangekündigten Audits bei QS Obst, Gemüse, Kartoffeln


Ab dem 1. Januar 2016 werden nun auch die Betriebe der Systemkette Obst, Gemüse, Kartoffeln auf den Stufen Erzeugung, Großhandel und Lebensmitteleinzelhandel schrittweise eingebunden; jedoch nicht Agenturen (Produktionsart 801 oder 802) und Logistikdienstleister (Produktionsart 84).

Ab dem 1. Juli 2016 werden die unangekündigte Audits Pflicht.

Es gibt zwei Optionen für unangekündigte Audits:

  1.  „unangekündigtes Systemaudit“
    Inhalt und Form sind identisch mit einem angekündigten Systemaudit. Alle Kriterien der stufenspezifischen Checkliste werden vollständig überprüft. Ein zusätzliches unangekündigtes Spot-Audit entfällt.

  2. Zusätzliches „unangekündigtes Spotaudit zwischen zwei Systemaudits“
    Hier liegt der Schwerpunkt auf der Kontrolle des Produktionsprozesses. Es werden in der Regel nur ausgewählte Kriterien überprüft. Eine Dokumentenprüfung oder die Kontrolle weiterer Kriterien erfolgt nur bei Hinweisen auf vorliegende Abweichungen. Spotaudits besitzen nur im Fall von K.O.-Bewertungen einen Einfluss auf den aktuellen QS-Status Ihres Unternehmens. Sie dienen also nicht als Grundlage für die Erteilung einer neuen Lieferberechtigung oder eines neuen/anderen QS-Status (außer bei einer K.O.-Bewertung). Es wird auch kein neues Zertifikat ausgestellt.

Spotaudits sind in einem zeitlichen Abstand von mindestens zwei Monaten zum letzten Systemaudit (davor und danach) durchzuführen.
Im Gegensatz zu den Betrieben der Stufen Erzeugung (verpflichtend sind unangekündigte Spotaudits) und des Lebensmitteleinzelhandels (verpflichtend sind unangekündigte Systemaudits) können die Betriebe der Stufe Großhandel wählen zwischen den beiden Optionen. 
Die Option „unangekündigtes Spotaudit“ ist für Großhandelsbetriebe in der QS-Plattform voreingestellt.

Wenn Sie die voreingestellte Option bis zum 31. März 2016 nicht ändern, wird in Ihrem Betrieb ein zusätzliches Spotaudit (Kurzaudit gemäß eines von der QS vorgegebenen Schwerpunktes) unangekündigt durchgeführt. Dieses erfolgt innerhalb des für Sie geltenden Intervalls zwischen zwei angekündigten Systemaudits.

Was sind die nächsten Schritte?
Sie als Systempartner wählen in der QS-Plattform, welche der beiden Varianten eines unangekündigten Audits in Ihrem Betrieb stattfinden soll (muss bis zum 31.03.2016 erfolgt sein, eine Änderung der Option ist danach voraussichtlich frühestens nach einem Jahr erst wieder möglich).

Dazu finden Sie in jedem Detaildatensatz eines Standortes die Felder, über die Sie die Auswahl treffen können. 

 

Überlegungen zum Start in die unangekündigten Audits:

Option „unangekündigtes Systemaudit“:
Bei einem Audittermin bis zum 30. Juni 2016 kann nach wie vor ein angekündigtes Systemaudit durchgeführt werden. Das darauf folgende wäre dann das erste unangekündigte Systemaudit, also in 2018 bei Status I, in 2017 bei Status II und in 2016 bei Status III.
Alle Audittermine ab dem 1. Juli 2016 sind grundsätzlich unangekündigte Systemaudits; Auditintervalle wie gewohnt abhängig vom erreichten Status.

 

Option angekündigtes Systemaudit plus unangekündigtes Spotaudit:
Alle Betriebe mit angekündigten Systemaudits mit Terminen ab dem 1. September 2016 werden vorher (ab. 1. Juli 2016) unangekündigt in einem Spotaudit zusätzlich auditiert.
Bei Terminen für das angekündigte Systemaudit zwischen dem 1. Juli und dem 31. August 2016 muss das erste unangekündigte Spotaudit erst frühestens 2 Monate nach dem angekündigten Systemaudit durchgeführt werden.


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