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09.03.2014 12:11 Alter: 6 yrs

IFS Food: Ausschlüsse aus dem Zertifizierungsbereich


Generell fordert der IFS Standard die Zertifizierung des gesamten Standortes mit allen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen. Ausschlüsse sind nur ausnahmsweise möglich.
Der IFS Food setzt dafür strenge Regeln. Das im Zertifizierungsbereich Befindliche darf nichtdurch das Auszuschließende beeinflusst werden. Das gilt von der Rohwarenannahme bis zur Auslieferung der fertigen Produkte. Dieses wird im Audit überprüft, d.h. auch das Auszuschließende (sei es eine Produktgruppe, ein Prozess oder ein Bereich (räumlich oder zeitlich) muss während des Audits präsentiert werden, um die Einhaltung der Regeln für einen Ausschluss feststellen zu können.

Ausschlüsse müssen stets und detailliert im Auditbericht und im Zertifikat genannt werden (Beispiel: Herstellung von Koch- und Brühwurst, ausgeschlossen ist die Herstellung von Schinken).
Statt über einen Ausschluss nachzudenken ist es daher zielführender, alles einzubinden und dafür zertifizierungsfähige Bedingungen zu schaffen, denn es wird stets alles geprüft. Das heißt, die IFS Regeln zwingen, im Zertifikat zu nennen, „was man nicht kann“. Ein Verzicht auf Ausschlüsse ist daher ein Mehrwert für das Unternehmen. Dieses gilt insbesondere auch für komplett im Lohn hergestellte Produkte, die Sie unter Ihrem Namen in den Verkehr bringen (ausgelagerter Prozess), denn mit dem Einschluss in Ihr Zertifikat präsentieren Sie Ihre gesamte Produkt- und Prozesspalette, für die Sie in Verantwortung sind, was Sie also Ihrem Kunden bieten können.


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